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Erschließungskonzeption (B-Plan Nr. 392)Dresden-Neustadt Nr. 40
Albertstadt Ost - Stauffenbergallee/Marienallee

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Die Landeshaupstadt Dresden beab-sichtigt im Dresdner Osten durch die Entwicklung von Wohnbauflächen mit teilweise Mischgebietsnutzungen ei-ne ehemals militärisch genutzte Flä-che zu revitalisieren. Der Bebauungs-plan dient der Wiedernutzbarmach-ung von jetzt brach liegenden Flächen als auch einer Maßnahme der Innen-entwicklung. 

 

Ziel der Erschließungskonzeption ist es, alle verkehrstechnischen, ver- und entsorgungstechnischen Vorausset-zungen für die Entwicklung des neu-en Wohnbaustandortes Stauffenberg-allee/Marienallee zu schaffen. Damit bildet die Erschließungskonzeption eine Grundlage für den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 392 Albertstadt Ost. Dabei waren die örtlichen Gege-benheiten (u.a. Denkmalschutz) und übergeordnete Planungen wie der Planstraße Ost (Verbindungsstraße zwischen der Marienallee und der Radberger Straße) zu beachten bzw. anzupassen (u.a. Schaffung von funktionstüchtigen Bauabschnitten - Wendhammer; Standorte Trafo und Wertstoffcontainer).  

Das Wohnbaugebiet wird von der Planstraße Ost (nördlich), der Stauf-fenbergalle (südlich), der Marienallee (westlich) und dem Grundstück der Landesdirektion Dresden (östlich) be-grenzt. Es ist in acht Baufelder mit begrünten Tiefgaragen, auf denen die Mehrfamilienhäuser errichtet werden, gegliedert, dazwischen sind die öffentlichen Erschließungsstraßen angeordnet, sowie eine öffentlich ge-widmete Spielplatzfläche (südlich Baufeld 6).

 

Bei der verkehrlichen Erschließungs-konzeption war ein nachhaltiges, der Nutzung angepasstes Verkehrskon-zept zur Sicherstellung der Erschlie-ßung der geplanten Bebauung im Areal und der Anbindung an das vor-handene/geplante Straßennetz zu er-arbeiten. 

 

Es wurden für die Optimierung ver-schiedene Varianten erarbeitet, diese anschließend mit den entsprechen-den Gremien der Stadt diskutiert und die abgestimmte Vorzugslösung in die Erschließungskonzeption über-nommen.

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Auftraggeber
Landeshauptstadt Dresden / LE Quartier GmbH
Leistungen

Verkehrsanlagen                   LP 1 - 9
Ingenieurbauwerke              LP 1 - 9
Techn. Ausrüstung (ÖB)      LP 1 - 9
Bauüberwachung

Projektleitung

Gerhard Nickerl
Verkehrsanlagen
Ute Bräuer, Rene Schröder
Ingenieurbauwerke
Cornelia Häwert-Behrens
Tom Franitza
Techn. Ausrüstung (ÖB)
Lukasz Kliszewski 
Bauüberwachung
Stephan Mickan, Guido Jänsch

Planungszeitraum

09.2018 - 03.2022
Fertigstellung
05.2024

Baukosten brutto

gesamt:                     6,725 Mio. EUR
Verkehrsanlagen:    4,773 Mio. EUR
Ingenieurbauw.:       1,952 Mio. EUR
(davon Regenw::       857.000 EUR)
Techn. Ausr. (ÖB):    215.000 EUR


Erschließungskonzeption (B-Plan Nr. 392)Dresden-Neustadt Nr. 40
Albertstadt Ost - Stauffenbergallee/Marienallee

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Außerdem war eine Konzeption für ein praktikables und attraktives Fußwege-netz im Gebiet (Stadt der kurzen Wege) zu erarbeiten, einschließlich der fußläufigen Anbindung des Be-bauungsgebietes an den ÖPNV.

 

Für das B-Plan-Gebiet ist auf der Grundlage des Medienbestandes die Erschließung Ver- und Entsorgung nachzuweisen. Dazu gehören neben der Versorgung mit Trinkwasser, Fern-wärme, Elektroenergie und deren Messung (Fernmeldekabel DREWAG), die Anlagen zur Informationsübermitt-lung (Kabel T-Com, Vodafone) auch der Nachweis der Löschwasserbe-reitstellung. Die Entsorgung bezieht sich auf das anfallende häusliche Schmutzwasser und die schadlose Ableitung und Verbringung des anfallenden Niederschlagswassers in die vorhandenen öffentlichen Kanäle der Stadtentwässerung Dresden.

Das Niederschlagswasser aus dem B-Plan-Gebiet fließt über die öffentliche Kanalisation der Stadtentwässerung Dresden (Indirekteinleiter) dem Vor-fluter, der Prießnitz, zu. Für die Regen-wasserbewirtschaftung wurden ent-sprechend der Vorgaben der Stadt-entwässerung Dresden und denen des Rechtsträgers der Vorflut, dem Umweltamt der Stadt Dresden, mehrere Varianten erarbeitet und deren technische Durchführbarkeit untersucht. Da die Menge des einleit-baren Regenwassers zu minimieren und der vorgefundene Baugrund ge-eignet ist, wird die zentrale Versicke-rung mit Vorbehandlung des Regen-wassers im Bereich der öffentlichen Grünfläche geplant. Zur Optimierung der Flächennutzung dient die öffent-liche Spielplatzfläche gleichzeitig als Retentionsraum für die Rigole im Falle eines Starkregenereignisses.

Plangebiet:

7,5 ha B-Plan-Gebiet

8 Baufelder mit Tiefgaragen und

Mehrfamilienhäusern

 

Umfang:

  • ca. 4.900 m² öffententliche Straßenflächen (ohne Planstr. Ost)
  • ca. 2.900 m² - öffentliche Weg-  flächen und Parkplätze (ohne Planstr. Ost)
  • ca. 1.400 m - Trassenlänge Versor-gungsmedien im B-Planbereich
  • ca. 1.200 m - Trassenlänge SW-Leitungen (inner- und außerhalb des B-Planbereiches)
  • ca. 1.700 m - Trassenlänge 
    RW-Leitungen (inner- und außerhalb des B-Planbereiches)
  • Füllkörperrigole mit 522 m³ Volumen