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Kuthteich in LauchhammerUmfeldgestaltung

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Ausgangspunkt/Aufgabenstellung

Der Kuthteich in Lauchhammer ist aus einem ehemaligen Tagebaurestloch des Braunkohletagebaus „Kuth“ her-vorgegangen. Nachdem das Areal über Jahrzehnte zur Einspülung von Kohletrüben genutzt worden war, ent-wickelte sich das Restloch infolge des Grundwasserwiederanstiegs zu ei-nem neuen Gewässer. Mit Beginn der bergtechnischen Sanierung im Jahr 2015 wurden umfangreiche Maß-nahmen zur Böschungsstabilisierung, Profilierung sowie zur Herstellung der Trittsicherheit umgesetzt. 

 

Im Anschluss an diese Sanierungs-arbeiten sollten die Voraussetzungen zur Beendigung der Bergaufsicht ge-schaffen und der Kuthteich langfristig in die Bergbaufolgelandschaft inte-griert werden. Vor diesem Hinter-grund beauftragte die Stadt Lauch-hammer die IPROconsult GmbH mit der Planung der Umfeldgestaltung. Ziel des Projekts ist es, den Kuthteich als attraktiven Naherholungs- und Er-lebnisraum zu entwickeln, das beste-hende Radwegenetz zu erweitern und gleichzeitig die ökologisch sensiblen Bereiche des Gebietes zu schützen.

 

 

Gesamtkonzept

Das Gesamtkonzept für die Umfeld-gestaltung des Kuthteichs verbindet landschaftsverträgliche Erschließung, naturnahe Gestaltung und vielfältige Aufenthaltsangebote zu einem zu-sammenhängenden Freiraum. Ent-lang des Süd- und Ostuferbereichs wird ein gemeinsamer Fuß- und Rad-weg geführt, der den Kuthteich an das übergeordnete Wegenetz der Stadt Lauchhammer anbindet. Die Wegeführung orientiert sich dabei bewusst am Gewässerrand und nutzt vorhandene Trassen sowie ehemalige Sanierungsflächen.

 

In ökologisch sensiblen Bereichen, insbesondere im Birkenvorwald, wird der Weg als leicht erhöhter Holzsteg ausgeführt, um Eingriffe in den Boden zu minimieren. Ergänzt wird das We-genetz durch eine neue Zuwegung von der Ortrander Straße sowie einen Parkplatz mit zehn Stellplätzen, da-runter ein barrierefreier Stellplatz.

 

Entlang des Weges sind mehrere Aufenthalts- und Aktivitätsbereiche geplant, darunter ein Spielplatz, ein Balancier- und Hangelparcours, ein 

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Vorhabenträger

Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)

Bauherr

Stadt Lauchhammer

Leistungen

Freianlagenplanung
Artenschutzfachbeitrag
EA-Bilanzierung
Faunistische Kartierung
LP 2 - 6

 

Bearbeiter

Christoph Schmidt
Katja Stabenow
Nadine Kolbe
Elisabeth Zöfelt

Bearbeitungszeitraum

04.2018 - Stand 05.2026

Honorarsumme netto

130.000 EUR 

 

Beobachtungsturm sowie eine bar-rierefrei nutzbare Beobachtungswand zur Vogelbeobachtung. Sitzgelegen-heiten, Fahrradabstellmöglichkeiten, Abfallbehälter und Informationsschil-der runden das Angebot ab. Baum- und Strauchpflanzungen sowie Ra-senflächen sorgen für eine landschaft-liche Einbindung und gliedern die einzelnen Nutzungsbereiche.

 

Spielplatz „Bergbau“

Der Spielplatz bildet einen zentralen Schwerpunkt der Umfeldgestaltung und greift die bergbauliche Geschich-te Lauchhammers inhaltlich und ge-stalterisch auf. Auf einer rund 500 m² großen Sandspielfläche entsteht ein thematischer Spielraum, der Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren ganzjährig vielfältige Bewegungs- und Spieler-lebnisse bietet.

 

Im Mittelpunkt des Spielplatzes steht die große Spielanlage „Bergbau“,


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Planausschnitt zum Spielplatz

deren Gestaltung an eine historische Förderanlage erinnert. Herzstück der Anlage ist ein rund 8 m hoher För-derturm, der als weithin sichtbares Spielelement dient und über Kletter- und Netzelemente erschlossen wird. Die Anlage besteht aus robustem Robinienholz und verbindet klassische Kletter-, Rutsch- und Balancierange-bote mit thematischen Spielelemen-ten wie Lorenwagen, Schienen, Sand-

aufzug und Prellbock. Sinnesangebote wie Klang- und Fühlelemente ergän-zen das Bewegungsangebot.

 

Als zusätzliches Highlight wurde eine Seilbahn mit Rampe in den Spielplatz integriert. Mit einer Länge von etwa 30 m richtet sie sich vor allem an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und ergänzt das Spielangebot um ein dynamisches Bewegungselement.

Der Spielplatz ist direkt an den Fuß- und Radweg angebunden und mit Sitzbänken, Fahrradabstellanlagen und Abfallbehältern ausgestattet. Pflanzungen aus heimischen Bäumen und Sträuchern sorgen für Verschat-tung, gliedern den Raum und schaffen einen sanften Übergang zu den an-grenzenden Freiflächen.

Spielplatz "Bergbau" mit Förderturm