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Sonderschule Karl-Gebhardt-Schule WeidenbergGeneralsanierung mit Erweiterungsbau

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Die Karl-Gebhardt-Schule in Weiden-berg wurde 1980 errichtet. Der Be-standsbaukörper ist umfassend zu sanieren, dabei wird die vorhandene Raumstruktur weitgehend erhalten. Da das notwendige Raumprogramm weit über die Kapazität der bestehen-den Schule hinaus geht, wird ein Er-weiterungsbau notwendig. 

 

Nach der Sanierung und Erweiterung bietet die Sonderschule ein großzü-giges Raumangebot für Vorschulkin-der, Diagnose-, Stütz- und Förder-klassen sowie Grund- und Haupt-schulkassen. Zudem werden Räum-lichkeiten für Pädagogen integriert. Die beiden Gebäudeteile sind bar-rierefrei nach Bayerischer Bauord-nung nutzbar.

 

Die Außenanlagen werden unter pä-dagogischen Gesichtspunkten neu gestaltet. Um der höheren Zahl an Lehrern, Angestellten und Besuchern gerecht zu werden, ist ein neuer Park-platz mit 29 Stellplätzen vorgesehen.

 

Funktionales und gestalterisches

Konzept

Bestandsgebäude:

Die Struktur des Bestandsbaukörpers mit seinem Stahlbetonskelett, der monolithischen Stahlbetonkassetten-

 

decke und den Klinkerwänden soll er-halten und erlebbar bleiben. In Ab-stimmung mit dem Nutzer bleibt die grundlegende Raumstruktur erhalten. Die neue Fluchttreppe wird als leichte Stahlkonstruktion vor die Südfassade gestellt.

 

Im Untergeschoss sind bis auf Ein-griffe in Folge der Erneuerung der Haustechnik keine baulichen Verän-derungen geplant. Die Hausmeister-werkstatt und Lagerräume werden in bestehende Räume integriert.

 

Mittelpunkt der Schule und des Be-standsbaukörpers ist die Pausenhalle im Erdgeschoss mit der Treppe zum Ober- und Untergeschoss.

Als Bewegungsraum in der Pausen-zeit und für Schulveranstaltungen wird die Pausenhalle derzeit intensiv genutzt und soll auch zukünftig dafür zur Verfügung stehen. Um diesen Bereich aufzuwerten und für die Nutzung attraktiver und variabler zu machen, werden zwei Speiseräume und die Ausgabeküche eingeordnet. Eine Glaswand mit breiten Türen zwischen Pausenhalle und Speise-räumen ermöglicht zum einen eine bessere Belichtung der Pausenhalle und zum anderen Sichtbeziehungen sowie eine gemeinsame Nutzung der 

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Auftraggeber
Verein "Hilfe für das behinderte Kind e.V." Pegnitz
Leistungen

Architektur
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Freianlagen
Verkehrsanlagen
Ingenieurbauwerke
Brandschutzkonzept
Wärmeschutz 
Energiebilanzierung
LP 1 - 6
LP 1 - 6
LP 1 - 6
LP 1 - 6
LP 1 - 6
LP 1 - 6


 

Architektur

Sabine Schlicke
Nico Mieth
Tragwerksplanung
Rainer Wilke
Technische Ausrüstung
Enrico Deutsch
Freianlagen
Christoph Schmidt
Verkehrsanlagen
René Schröder
Ingenieurbauwerke
Daniel-Marco Gheorghe
Brandschutz
Hartmut Schulze

Planungszeitraum

01.2019 - 08.2021

Baukosten netto

Bestandsgebäude          3 Mio. EUR
Erweiterungsbau      2,93 Mio. EUR
Gesamt                        5,93 Mio. EUR

Bruttogeschossfläche:
Bestandsgebäude             2.065 m²
Erweiterungsbau                1.647 m² Gesamt                                  3.712 m² Nutzfläche:
Bestandsgebäude              1.261 m²
Erweiterungsbau                  928 m² Gesamt                                  2.189 m²


Sonderschule Karl-Gebhardt-Schule WeidenbergGeneralsanierung mit Erweiterungsbau

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Speiseräume und Pausenhalle im Rahmen von Schulveranstaltungen. Eine mobile Bühne und eine Bestuh-lung für ca. 100 Zuschauer wird in das Raumkonzept integriert.

 

Der Haupteingang wird neu konzipiert und erhält ein großzügiges Vordach. Neben der Pausenhalle und den Spei-seräumen sind vor allem Büroräume und Fachunterrichtsräume im Erdge-schoss verortet.

 

Die Gebäudetechnik wird erneuert und in die bestehende Baustruktur inte-griert. Das Objekt ist an eine Nahwär-meversorgung aus dem angrenzenden Schulkomplex angebunden. Gespeist wird die Wärmeerzeugung aus einer Gas-Brennwert-Kesselanlage, zugelei-tet durch einen Nahwärme-Versor-gungskollektor. Die im Untergeschoss im Hausanschlussraum befindliche direkte Übergabestation wird an die neuen Wärmeanforderungen ange-passt.

 

Die  Außenhaut bildet eine hinterlüfte-te Vorhangfassade aus Sichtbetonele-menten und Klinkerflächen. Sie wird weitestgehend erhalten.

 

Erweiterungsbau:

Der zweigeschossige Erweiterungsbau mit Flachdach bindet nordwestlich am Bestandsgebäude an und passt sich mit seinen Klinkerfassaden und Sicht-betonsockeln dem bestehenden Ge-bäude an. 

 

Er ist als einhüftige, langestreckte Anlage ausgebildet, wodurch das Grundstück optimal ausgenutzt wird und gemeinsam mit dem Bestands-gebäude eine Pausenhoffläche bil-det. Dieser neu entstandene Außen-raum vermittelt Geborgenheit und schirmt gleichzeitig "Kinderlärm" zur Wohnanlage auf der Kiefernstraße ab. Die weiten Flure öffnen sich zur Hof-fläche und dienen als Aufenthalts- und Bewegungsfläche.

Am südwestlichen Ende des Gebäu-deteils verbindet ein massives Trep-penhaus als notwendiger Treppen-raum das Obergeschoss und Erdge-schoss. 

Der neue Gebäudeteil ist nicht unter-kellert.

 

Im Erdgeschoss werden vor allem die Räume der Stütz-und-Förderklassen mit Gruppenräumen, Fachkabinette sowie Büros für Sozialpädagogen eingeordnet. Zentral sind die Schüler- und Lehrer-WCs, und der Aufzug, angeordnet.

Im 1. Obergeschoss sind die Räume der schulvorbereitenden Einrichtung sowie Mehrzweckraum und Diagno-seklassen untergebracht. Auch hier dient der Flur als Aufenthalts- und Bewegungsfläche und wird durch eine großzügige Glasfassade zum Pausenhof belichtet.

Wie auch im Erdgeschoss sind im Verbindungsbereich zum Bestands-gebäude zentral die Schüler-WCs angeordnet.