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Inklusives Schulzentrum DöbernErweiterung und Modernisierung

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Im Rahmen der Entwicklung des inklusiven Schulzentrums Döbern wurde die Erweiterung und Moderni-sierung der Grund- und Oberschule „Germanus Theiss“ am Standort Ring-straße/Ecke Schulstraße in Döbern geplant. Ziel des Vorhabens ist die langfristige Sicherstellung einer leis-tungsfähigen, inklusiven Bildungsin-frastruktur, die den steigenden Schü-lerzahlen sowie erweiterten pädago-gischen Anforderungen gerecht wird.

 

Ausgangssituation/Planungsanlass

Die bestehende zweizügige Grund-schule des inklusiven Schulzentrums konnte die künftig prognostizierten Schülerzahlen nicht mehr aufnehmen. Vor diesem Hintergrund bestand ein dringender Kapazitätserweiterungs-bedarf, insbesondere für die Grund-schule. Gleichzeitig sollten funktiona-le Defizite im Bestand der Oberschule behoben und die schulische Nutzung insgesamt weiterentwickelt werden.

 

Das Amt Döbern-Land verfolgte das Ziel, durch einen Neubau sowohl den 

 

Mehrbedarf der Grundschule als auch Fachraumbereiche (Arbeitslehre) für die Oberschule abzudecken. Ergän-zend war die Fortsetzung der Sanie-rung der Bestandsgebäude (Häuser A und B) vorgesehen.

 

Aufgabenstellung und Zielsetzung

Zentrale Zielsetzung des Projektes war die Erweiterung der Grundschule von zwei auf drei Züge, verbunden mit einer Kapazitätserhöhung um rund 180 Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig sollte das inklusive Schulkonzept räumlich unterstützt und langfristig abgesichert werden.

 

Der Planungsauftrag umfasste:

  • die Errichtung eines Neubaus auf dem Schulgelände
  • die Einbindung von Fach- und Funktionsräumen für die Ober-schule
  • die Weiterentwicklung der Freianlagen
  • die funktionale und gestalterische Einbindung des Neubaus in den bestehenden Schulcampus
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Auftraggeber
Amt Döbern-Land
Leistungen

Architektur                              LP 1 - 3
Tragwerksplanung
HLKS-Planung
ELT-Planung
Tiefbau
Freianlagenplanung

Planungszeitraum

06.2023 - 05.2025

Baukosten brutto

ca. 13 Mio. EUR


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Städtebauliches/räumliches Konzept

Der geplante Neubau ist auf der bestehenden Grünfläche zwischen Grundschule und Oberschule vorge-sehen. Durch diese Lage wird eine enge funktionale Verknüpfung zwi-schen den bestehenden Schulgebäu-den und dem Neubau erreicht.

 

Die Positionierung des Neubaus

berücksichtigt:

  • kurze Wege zwischen den Schul-bereichen
  • klare Orientierung und Erschlie-ßung
  • sinnvolle Nutzung der vorhandenen Grundstücksflächen

Außenanlagen

Ziel der Freianlagenplanung ist es, funktionale Pausen- und Bewegungs-flächen bereitzustellen, die sowohl den Bedürfnissen der Grund- als auch der Oberschule gerecht werden und das inklusive Nutzungskonzept unter-stützen.

 

Bedeutung des Projektes

Mit der Erweiterung und Modernisie-rung des Schulzentrums Döbern wird eine zukunftsfähige Bildungsinfra-struktur geschaffen, die den Anforder-ungen eines inklusiven Schulbetriebs entspricht. 

 

Das Projekt leistet einen wichtigen

Beitrag zur:

  • Sicherung wohnortnaher Bildungs-angebote
  • Anpassung an demografische Entwicklungen
  • qualitativen Weiterentwicklung des Schulstandortes Döbern

Die Planung stellt zugleich ein Beispiel für die ganzheitliche Betrachtung von Hochbau, Bestand und Freiraum dar.